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von Freitag, 10. September 2010 bis Freitag, 17. September 2010
Nach wechselhaftem Beginn dann am Wochenende zumindest vorübergehend freundlicher und etwas wärmer.
Am Freitag ist es von der Mitte bis in den Osten meist stärker bewölkt und im Tagesverlauf bilden sich Schauer. Im Nordstau der Mitelgebirge kann es auch noch längere Zeit regnen. Im Westen und Südwesten ist es wechselnd wolkig und es regnet kaum noch. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 15 und 21 Grad, im höheren Bergland um 14 Grad. Es weht ein schwacher, teils auch mäßiger Wind aus westlichen Richtungen.
In der Nacht zu Sonnabend fallen die Schauer vom Tag in sich zusammen. Dann ist es wechselnd, teils auch nur leicht bewölkt oder klar, gebietsweise bildet sich Nebel. Die Temperatur geht auf 12 bis 6 Grad zurück, in Tallagen und am Alpenrand teils auch bis 3 Grad.
Am Samstag gibt es nach Auflösung lokaler Nebelfelder eine Mischung aus Sonne und Wolken und in weiten Teilen des Landes bleibt es trocken. Lediglich an der Nordsee sowie im Erzgebirge können noch ein paar Regentropfen fallen. Mit Maxima von 18 bis 24 Grad wird es wieder etwas wärmer als an den Vortagen, dabei werden die höchsten Werte am Oberrhein erreicht. In der Nacht zum Sonntag kühlt es auf 13 bis 8 Grad ab. Der Wind weht schwach, Richtung Küste mitunter mäßig aus südlichen oder unterschiedlichen Richtungen.
Am Sonntag ist es zunächst heiter bis wolkig und trocken. Später ziehen im Nordwesten dichtere Wolken heran, die dort gelegentlich Regen oder einzelne Schauer bringen. Die Luft erwärmt sich tagsüber auf etwa 20 bis 24 Grad. In der Nacht zum Montag sinkt die Temperatur auf auf 14 bis 9 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus überwiegend südlicher Richtung.
Am Montag und Dienstag gibt es eine Mischung aus Wolken und Sonne. Zwischendurch kann es etwas regnen, insbesondere im Norden und Westen. Bei vorwiegend schwacher Luftbewegung liegen die Höchstwerte meist zwischen 18 und 23 Grad. Nachts kühlt sich die Luft auf Werte um 11 Grad ab.
Trend von Mittwoch, 15. September 2010 bis Freitag, 17. September 2010
Wahrscheinlich leicht wechselhaftes Wetter bei Höchstwerten der Temperatur um 20 Grad.
Wettertrend - September - 2010
Der September schafft zwar noch einen kurzen Spätsommer-Ausflug. Doch in der zweiten Hälfte des Monats kann er wohl keine neuen Glanzpunkte mehr setzen.
Am zweiten Wochenende gibt der September noch einmal alles. Mit Werten um die 25 Grad und viel Sonnenschein im Süden bringt er uns noch einmal den Spätsommer. Auch wenn es nach Norden hin mehr Wolken gibt, auch hier klettern die Werte auf über 20 Grad an. Das sollten wir überall in vollen Zügen genießen.
Denn Richtung Mitte September gehen die Temperaturen wieder nach unten. Mehr als 20 Grad sind dann wohl nicht mehr drin und auch Niederschläge wird es wieder geben. Nachts ist es dann aber nicht mehr so kalt und Frost wird es in den seltensten Fällen geben.
Auch zu Beginn der zweiten Septemberhälfte bleibt das Wetter allerhöchstens durchschnittlich. Und das sowohl bei den Temperaturen als auch bei der Verteilung von Sonne, Wolken und Regen. Eine länger andauernde Spätsommer-Periode ist leider nicht in Sicht!
Wettertrend Herbst 2010
Nach dem aktuellen Modelllauf besteht eine Tendenz für einen im
Mittel "warmen" Herbst. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst
2010 zu den wärmsten 10 des Vergleichszeitraums 1961-1990 gehört, liegt
bei rund 50%, die für einen normalen oder kalten Herbst bei jeweils etwa
25%.
Ähnlich sieht es auch im Winter aus. Auch hier geht die Tendenz in
Richtung eines im Mittel "warmen" Winters mit Wahrscheinlichkeiten von
knapp 50%. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Winter zu den
kältesten 10 Wintern des Vergleichszeitraums 1961-1990 gehören wird,
liegt allerdings nur bei knapp 20%.
Ob Herbst und Winter eher trocken oder nass werden und ob der Winter
schneereich sein wird, kann auf Basis des Jahreszeitentrends nicht
abgeschätzt werden. Auswertungen von Vorhersagen vergangener Jahre haben
zudem gezeigt, dass sich die Jahreszeiten Frühling und Sommer besser
vorhersagen lassen, als Herbst und Winter.
Die farbigen Säulen der nachfolgenden Abbildungen zeigen die vom Vorhersagemodell berechneten Wahrscheinlichkeiten dafür, dass die vorhergesagte Jahreszeit im Vergleich zum langjährigen Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990 zu kühl (blau), mittel (grün) oder zu warm (rotbraun) ausfallen wird. Die gepunktete Linie stellt die Zufallstrefferquote von 33% dar.
Der Jahreszeitentrend wird jeweils am Monatsanfang aktualisiert

Bildquelle: DWD
Am Dienstag ist es vielfach stark bewölkt. Zeitweise regnet es, teils schauerartig verstärkt, im Mittelgebirgsraum auch länger andauernd. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 14 Grad, in der Nacht zum Mittwoch geht die Temperatur auf 10 bis 6, bei Aufklaren in Alpennähe bis nahe 0 Grad zurück. Der Wind weht mäßig bis frisch mit starken bis stürmischen Böen aus Südwest, an der Küste und im höheren Bergland sind Sturmböen zu erwarten, schwere Sturmböen, im Bergland auch orkanartige Böen sind möglich. |